Bericht von der Studi Poker Tour in Gießen
Am Sonntag, den 16.12. fand das achte und damit letzte Turnier der Studi Poker Tour in der Universitätsstadt Gießen statt. Hier hatten alle Giessener Studies, die immerhin 35 % der Gesamtbevölkerung ausmachen, die Gelegenheit, sich für das große deutschlandweite Online Finale auf Everestpoker.net zu qualifizieren. Als Austragungsort diente der Veranstaltungsraum des Mathematikums, dem ersten mathematischen Mitmachmuseum der Welt. Bis zum Beginn des Turniers fanden sich achtzig Spieler und Spielerinnen im Mathematikum ein und begaben sich an ihren zugelosten Platz. Nachdem das Turnier begonnen hatte, schaffte es Helmuth Hobert seine 1500 Chips noch vor der ersten Blinderhöhung unter die Leute zu verteilen. Er schied nach guten 13 Minuten aus. Danach ergab sich ein sehr ausgewogenes Spiel, bei dem zwar auch regelmäßig Teilnehmer rausflogen aber nur wenige wirklich unvorsichtig spielten. Doch die bereits ausgeschiedenen Spieler mussten nicht frühzeitig den Heimweg antreten, denn für diese startete noch ein Fun-Table mit einigen kleinen Sachpreisen.
Im Hauptfeld standen dann nach einer weiteren Stunde bereits die zwanzig Qualifikanten für das Online Finale am 13.01. fest:
1 Alain Charlier
2 Maribel Soto Sobrino
3 Benjamin Illing
4 Florian Back
5 Knut Lademann
6 Stephanie Schulte
7 Patrick Märtens
8 Christian Eisen
9 Artur Hoffmann
10 Benjamin Sürig
11 Romy Thom
12 John Berg
13 Daniel Winkler
14 Paul Arnold
15 Matthias Schwarz
16 Alina Obermann
17 Markus Feige
18 David Grenda
19 Tilman Beye
20 Nils Knobloch
An den letzten beiden Tischen befanden sich in Gießen erfreulicherweise ungewöhnlich viele Spielerinnen. Vier der fünf gestarteten Teilnehmerinnen konnten sich für das Onlinefinale qualifizieren und zwei der Damen schafften es an den Final Table. Romy Thom verpasste den Final Table knapp und schied als Elfte mit K J gegen A K aus, da ihr Gegner schon im Flop das As traf und die letzten beiden Karten ihr kein Glück brachten. Als achtzehnter ging David Grenda, selbst Veranstalter von Pokerturnieren in Gießen, mit einem Set Buben gegen ein Set Asse vom Tisch. Florian Back, der bei einem durchschnittlichen Stack von 6000 Chips als Chipleader mit 20.400 Chips an den letzten beiden Tischen gestartet war konnte sich letztendlich den vierten Platz sichern und gewann damit einen Chipkoffer, leider aber noch keinen Pokal. Auf das Siegertreppchen schaffte es dagegen der derzeit als belgischer Erasmusstudent in Gießen studierende Alain Charlier vor Maribel Soto Sobrino und dem drittplatzierten Benjamin Illing.
Das Pokerlust Team gratuliert insbesonders Maribel, die als erste Teilnehmerin bei einem der Pokerlust Turniere unter die ersten drei gekommen ist. Selbstverständlich beglückwünschen wir auch alle anderen Sieger und alle qualifizierten Teilnehmer zu ihrer Leistung und wünschen am 13. Januar viel Erfolg und ein gutes Blatt.
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