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Bericht von der Studi Poker Tour in Würzburg

Der obere Speisesaal des Studentenhauses in der Würzburger City wurde am Samstag, den 08.12. in einen Pokerfloor verwandelt. Über 100 Studenten hatten sich zu den beiden Startzeiten eingefunden und versuchten sich für das abendliche Finale zu qualifizieren. In Würzburg wurden für die Qualifikationstische am Vor- und Nachmittag die Blindzeiten auf 20 Minuten erhöht, damit jeder noch ein wenig länger an den Tischen sitzen bleiben konnte.

Von den fünfzig gestarteten Spielern der ersten Startzeit waren zur Pause nach drei Blindleveln noch 28 Spieler im Rennen. Die 25 für das abendliche Finale qualifizierten Spieler standen kurze Zeit später fest. Interessant war die finale Hand von Christian Quitzsch, der knapp am Finale vorbei rutschte. Er ging mit Pocket 2ern All-In und fand zwei Leute, die ihn callten. Der Flop brachte 5 7 5 und es wurde durchgecheckt. Auf dem Turn kam die zweite 7, die schon für Raunen unter den Zuschauern sorgte und von den Spielern wieder mit zwei Checks quittiert wurde. Die Riverkarte brachte die unglaubliche dritte 5 und es lag das Full-House auf dem Board. Somit war das niedrige Paar von Christian wertlos und er war nicht der einzige mit einem Pocket-Pair am Tisch, seine Gegner zeigten 9 9 und J J.

Zur zweiten Startzeit bewiesen mehr als fünfzig Studis ihr spielerisches Können und begaben sich an die Tische. In der zweiten Startzeit spielten die Teilnehmer defensiver als am Vormittag. Als ersten traf es Dominik Opitz, der nach 33 Minuten seinen Platz räumen musste. Er war mit A K gegen K 2 angetreten. Aber bereits nach dem Flop, in dem die 2 kam, lag er nicht mehr vorn und weder Turn noch River brachten ihm das rettende As. Den 29. Platz und somit als Bubble Boy der zweiten Startzeit schied Sascha Dombrowski aus. Der Flop brachte 10 8 2 und er ging mit J J All-In. Einer seiner Kontrahenten hatte allerdings 8 2 auf der Hand und callte mit two pairs. Auf dem River kam dann auch noch die dritte 2 und Sascha musste mit seinen Jacks gegen das Full House passen.

Im Finale traten insgesamt 53 Spieler an. Ganz klarer Chipleader zum Beginn des Finale war der später viertplatzierte Timo Duden mit 12500 Chips und somit einem übermächtigen, vierfachen Averagestack. Im hand for hand schied Felix Pommer mit Q Q gegen A 4 suited als 21. aus. Der Flop brachte seinem Gegner das As und auf dem River bekam dieser auch noch den Flush. Damit standen nach anderthalb Stunden die zwanzig Qualifikanten des großen deutschlandweiten Online Finale fest:

1 Jonas Kuppler
2 Benjamin Bulst
3 Gordon Winkel
4 Timo Duden
5 Christian Arenz
6 Urs Pfeiffer
7 Andreas Hellmann
8 Christian Stuhlfelder
9 Thomas Engel
10 Jan Storz
11 Leo Polster
12 Malte Carstens
13 Christian Lochner
14 Fabian Kern
15 Lucas Kläber
16 Björn Roth
17 Dominik Wagner
18 Sebastian Ames
19 Manuel Gramling
20 Christian Maier

Den ersten Platz und damit den I-Pod und die goldene Trophäe konnte sich Jonas Kuppler vor Benjamin Bulst und Gordon Winkel sichern. Jonas war mit A 7 All-In gegangen und Benjamin callte ihn pre Flop mit K 7. Da das board beiden nichts mehr brachte gewann Jonas das Turnier mit Highcard As.

Das Pokerlust-Team gratuliert allen Gewinnern und den für das Finale qualifizierten Spielern.