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Turnierregeln

  1. Teilnahmeberechtigt an der EPEC 2010 sind Spieler, die ein Konto bei der kostenlosen Onlinepokerschule everestpoker.net eröffnet haben und min. 18 Jahre alt sind. Alle Spieler müssen sich am Turniertag ausweisen können.
  2. Bei Ihrer Anmeldung müssen alle Felder wahrheitsgemäß und vollständig ausgefüllt werden.
  3. Die Teilnahme ist kostenfrei.
  4. Die angegebenen Uhrzeiten sind als Richtzeiten zu betrachten.
  5. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, jeden Spieler von der Teilnahme am Turnier auszuschließen, ohne dass dies begründet werden muss.
  6. Jeder Teilnehmer ist nur zu einer Anmeldung pro Turnier berechtigt.
  7. Die Startplätze werden durch Losentscheid zugewiesen.
  8. Freeze-Out-Regeln: Ziel des Spiels ist es seine Gegenspieler durch den Verlust ihrer gesamten Spieljetons/Chips zur Aufgabe zu zwingen und somit selbst im Spiel zu bleiben.
  9. Das Entfernen oder die Weitergabe von Turnier- Chips an andere Spieler, sowie das Mitbringen eigener Chips und Karten wird mit sofortiger Disqualifikation bestraft.
  10. Race-for-Chips: An einem vorbestimmten Zeitpunkt findet ein Austausch der niedrigsten Chips statt. Zuerst tauscht der Dealer die niedrigen Chips aus, solange dafür höherwertige Chips ausgegeben werden können. Danach bekommen die Spieler jeweils eine Karte für einen ihrer einzutauschenden Chips, beginnend am Platz links vom Dealer-Button. Derjenige Spieler mit der höchsten Karte gewinnt den Pot. Haben mehrere Spieler die gleiche Karte, entscheidet die vom Bridge her bekannte Ordnung der Farben: Kreuz (♣) gilt als die niedrigste Farbe, gefolgt von Karo (), Herz () und Pik (♠). Ein Spieler, der das Rennen verliert und danach keine Chips mehr hätte, bekommt automatisch einen Chip mit dem kleinsten Wert.
  11. Calling-for-the-Clock : Nach einer angemessenen Zeit kann jeder Spieler am Tisch einen “Call for the Clock” verlangen. Danach hat der betreffende Spieler eine (1) Minute Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Falls nach einer Minute keine getroffen wurde, gibt es einen Zehn-Sekunden-Countdown. Danach ist keine Aktion mehr möglich und die Hand des Spielers ist tot.
  12. Balance the Tables (nur im Finale): Um die Turnierbalance in gerechte Bahnen zu lenken, werden Teilnehmer bei einsetzender Unausgewogenheit der Tische umgesetzt. Das System sieht zunächst die Platzierung einzelner Teilnehmer von einem Überhangtisch an einen Tisch mit bereits mehr freien Plätzen vor, bevor es zu kompletten Tischauflösungen kommt.
  13. Während eine Hand gespielt wird, ist am Tisch nur Deutsch und Englisch erlaubt.
  14. Während einer Hand ist es nicht erlaubt, einem anderen Spieler Ratschläge zu geben. Des Weiteren darf die aktuelle Hand nicht diskutiert werden, auch nicht von Spielern, die an der Hand nicht beteiligt sind. Auch Nennen der abgelegten Karten ist erst nach Beendigung der Hand erlaubt.
  15. Wenn ein Spieler ein Handy benutzen will, muss er dafür den Tisch verlassen.
  16. Es sind am Tisch keine Gegenstände erlaubt, außer einem Card-Protector. Insbesondere sind Notizbücher und Aufzeichnungen verboten.
  17. Die Blinds (Small und Big) starten zur linken Hand des Gebers und wandern im Uhrzeigersinn.
  18. Mindesterhöhung ist der Big-Blind.
  19. Fällt die Zeit für eine Blinderhöhung in eine Hand, wird die Erhöhung in der nächsten Hand durchgeführt. Eine Hand beginnt mit dem Setzen eines Blinds.
  20. Spieler müssen ihre Chips für alle anderen Spieler sichtbar stapeln. Alle Chips eines Spielers müssen zu sehen sein. Ein Spieler darf keine Chips in seiner Tasche haben. Falls ein Spieler Chips in seiner Tasche hat, verliert er sie. Solche Chips werden aus dem Turnier entfernt.
  21. Setzt ein Spieler einen zu hohen Chip, der nicht der Mindesterhöhung entspricht, wird dies als Call gewertet. Den zuviel gelegten Betrag bekommt er zurück.
  22. Erklärungen eines Spielers, der an der Reihe ist, sind bindend. Außerhalb der Reihe werden diese nicht berücksichtigt.
  23. Beim Showdown wird von allen übrig gebliebenen Spielern die beste Hand ermittelt. Das beste Blatt besteht immer aus den fünf besten Karten einer Hand. Ein Spieler, dem bei einer Erhöhung niemand gefolgt ist und der somit den Pot gewinnt, muss sein Blatt dem Tisch nur dann zeigen, wenn er vom Dealer oder der Turnierleitung dazu aufgefordert wird (Verdacht auf Zusammenspiel). Bei einem Blatt, welches den Pot wegen seiner Wertigkeit gewinnt, wobei mindestens zwei oder mehrere Spieler bis nach dem River mitgesetzt haben, muss beim Showdown dem Tisch offen gezeigt werden. Der Dealer verifiziert alle offenen Blätter, er sieht aber (außer bei Verdacht) niemals in verdeckte Hände ein. Jener Spieler, der “gesehen” wird, d. h. mit dessen Erhöhung gleichgezogen wurde, muss als erster seine Karten zeigen. Die folgenden Hände werden von diesem Spieler ausgehend im Uhrzeigersinn gezeigt. Ein Spieler, der keinen Anspruch auf den Pot erhebt, muss sein Blatt nicht zeigen. Ausgenommen er wird vom Dealer wegen Verdacht auf Zusammenspiel dazu aufgefordert. Zeigt ein Spieler seine Karten einem Mitspieler, so muss er sie auf Verlangen dem Tisch zeigen (Show One, Show All). Der Pot wird vom Dealer zugesprochen, kein Spieler darf sich den Pot selbst zuschieben.
  24. Es werden Side-Pots gespielt. Wer keinen vollen Blind/Ante mehr bringen kann, geht auch mit dem Teilbetrag All-In.
  25. Ausscheiden: Ein Spieler ist in dem Moment ausgeschieden, wo er All-in gegangen ist und den „letzten möglichen Pot/Hand“ verloren hat. Wenn 2 oder mehrere Spieler im selben Spiel ausscheiden, hat derjenige die bessere Platzierung, der dieses Spiel mit dem höheren Chip-Stack begonnen hat.
  26. Ist ein Spieler nicht am Tisch so wird er als „Sitting Out“ gewertet. Seine zu bringende Blinds werden eingezogen und seine Karten als gefoldet bewertet, oder im Falle des Blinds als „Check“ gewertet.
  27. Bleiben zwei Spieler Heads-Up übrig, so hat der Dealer Button den Small Blind.
  28. Ein Spieler, der seine Karten während einer Hand aufdeckt, kann eine Zeitstrafe bekommen. Seine Hand wird aber nicht getötet.
  29. Es ist nicht erlaubt, die Karten vom Tisch zu nehmen. Des Weiteren müssen sie bei einem aktiven Spieler die ganze Zeit sichtbar sein und dürfen nicht komplett verdeckt sein.
  30. Die Teilnehmer sind dazu angehalten, selbst ihre Hand zu schützen. Wird eine Karte des Spielers aus eigenem Verschulden aufgedeckt, erhalten sie keine neue Karte aus dem Deck.
  31. Falls ein Dealer eine ungeschützte Hand tötet, hat der Spieler keinen Anspruch darauf, seine Karten wieder zu bekommen und bekommt seinen Einsatz nicht zurück.
  32. Wird vom Dealer eine Karte während des Austeilens sichtbar, bleibt sie offen liegen und der betreffende Spieler erhält eine neue Karte aus dem Deck.
  33. Wird vom Dealer die BurnCard vergessen und diese aufgedeckt, ist diese nicht gültig und muss nachträglich geburnt werden.
  34. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Regeln, insbesondere die Blind-Struktur, zu verändern.
  35. Der Veranstalter ist nicht verantwortlich für technische Probleme. Insbesondere besteht kein Recht der Teilnehmer auf Rückerstattung des Kostenbeitrages oder ein Ausgleich an Chips.
  36. Der Veranstalter kann Strafen über jeden Teilnehmer, der gegen die Regeln verstößt oder den Ablauf des Turniers stört, verhängen. Strafen können beispielsweise Zeitstrafen oder ein Ausschluss aus dem Turnier sein.
  37. Die Teilnehmer erkennen mit Ihrer Anmeldung die Entscheidungsgewalt des Veranstalters an. Dessen Entscheidungen sind endgültig und können nicht angefochten werden. Falls eine Situation auftaucht, die nicht in den Regeln beschrieben wurde, entscheidet der Veranstalter im Sinne eines fairen Turniers. Den Weisungen des Veranstalters ist Folge zu leisten.
  38. Pokerlust behält sich das Recht vor, Teilnehmern eine Wildcard zu überlassen.
  39. Es ist nicht erlaubt in Teams zu spielen.
  40. Wir möchten Sie daraufhin weisen, dass wegen des gestiegenen öffentlichen Interesses bei allen Veranstaltungen auch Medien-Vertreter anwesend sein können, die in Wort und Bild berichten.
  41. Jeder Teilnehmer erklärt sich einverstanden alle von ihm gemachten Bild- und Tonaufnahmen Pokerlust zur Verwendung und Veröffentlichung frei zu geben. Dies gilt besonders für journalistische Publikationen durch Presse, Radio und Fernsehen. Diese Genehmigung kann jederzeit widerrufen werden und Pokerlust wird davon Abstand nehmen, diese Bilder bzw. Tonaufnahmen zu veröffentlichen.